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Mixtape Check 06/2006 II
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Mixtape Check 06/2006 II

moothe Sounds mit DJ Jamad "Afromentals #24", frischestes Zeug auf Big Mike & Evil Empire "Interstate Trafficking 2.0" und verrückte R&B-Attacke von Whoo Kid und Kev Samples.

Da ist mittlerweile der 24te Teil der Afromentals Reihe von DJ Jamad draußen und ich krieg erst jetzt mit was da überhaupt läuft! Der The Aphilliats DJ mixt hier sehr angenehm Jazz, Soul, NuSoul, R&B und smoothen Rap.
Hier finden sich die Tempations zwischen Little Brother und Pharoahe Monch wieder und passen als würden sie genau da hingehören.
Busta Rhymes „N.Y. Shit“ trifft auf Diamond D, der den Beat für „I Went for Mine“ schon 14 Jahre früher nutzte. Weiter geht es unter anderem mit einem mal wieder großartigen Lupe Fiasco Freestyle, auf den das nicht minder großartige „The Wind Cries“ von Jimi Hendrix folgt. Von Living Colour geht es über Lil Wayne („Hustler Music“, super Track) zu Kool G Rap dessen „Fast Life“ über den Lil Wayne Beat gelegt wird. Gegen Ende wird es dann mit Matthias Heilbronn und Vikter Duplaix noch ein bisschen elektronisch und dann ist leider auch schon Schluss. Dies ist so ein Tape das ewig weiter vor sich hin fließen könnte. Ich werde mir jetzt erstmal Teil 1-23 klären und kann euch nur empfehlen die aktuelle Afromentals #24 zu checken. Sehr entspanntes Ding!


Big Mike und Southern DJ Evil Empire droppen mit „Interstate Trafficking 2.0“ ein Mixtape wie es sein sollte: neuste Tracks, alle Himmelsrichtungen, alles Hochkaräter. So macht das Spass!
Der große Jay-Z startet mit „Turn His Lights Off“, dicht gefolgt von dem großen Nas mit „Where Ya’ll At?“. Wenn das kein Start ist? Da geht es in den ersten 3 Minuten auf jeden Fall schon mehr zu Sache als in 120 Minuten bei Schweiz – Ukraine!
Auch danach kommt alles zu Wort was Rang und Namen hat: 50 Cent, The Game, Jim Jones, Papoose, T.I., Rick Ross, U.G.K. und so weiter.
The Game droppt den Black Wallstreet-Representer „We Got Your Money“ zusammen mit Riz über den “Where’s Your Money”-Beat von ODB und Busta. Danach kommt die Dipset Fraktion mit Jim Jones, Max B, J.R. Writer und Hell Rell, wobei vor allem letzterer mit „Fucking With Me“ überzeugen kann. J.R. Writer ballert allerdings wenig später mit „New Kid In Town“ noch so ein cheesy Teil raus, das gutes Hit-Potential mit sich bringen würde, wenn es ein bisschen mehr Feuer hätte. Weitere Highlights: Freeways „On My Philly Shit“ über Bustas „N.Y. Shit“, Eve mit T.I. “He Can’t See Me”, Project Pats Beitrag zu Stop Snitchin-Debatte “Tell” mit Young Jeezy und Lyfe Jennings und U.G.K.s “Good Weather Music”. So klingt der Sommer. So klingt ein gutes Tape!


Whoo Kid droppt zum guten Schluss noch ein ganz stranges Ding: Atlantas R&B Singer Kev Samples versucht auf „The Death Of R&B“ die R&B-Elite in die Pfanne zu hauen und nutzt dabei deren Instrumentals. Egal ob Neyo, T-Pain, Ray J oder Jamie Foxx, Kev Samples fürchtet keinen der aktuell großen Namen. Zum Glück möchte man sagen, denn unterhaltsam ist das hier auf jeden Fall. Allein wie er Neyos „So Sick Of Love Songs“ mit „So Sick Of This Song“ attackiert oder auf T-Pains „I’m In Luv Wit A Stripper“ mit „Only Tricks Love A Stripper“ antwortet ist großes Kino. Auch die LL Cool J ft. J.Lo Ver“arsch“ung ist der Hammer.
Gut, die neue R&B Entdeckung ist Kev Samples nicht und mit 12 Tracks ist das Tape auch ein bisschen dünn, aber witzig ist es definitiv!

M. Schmutzer