ie April-Ausgabe des Electro-Checks featuret diesmal gemütlichen Dubstep von Darkstar und Remix-Singles von Fenin und Catrat, die die beiden Artists in ganz unterschiedlichem Licht erscheinen lassen.
Darkstar – Need You / Squeeze My Lime
Darkstar hat für zwei neue Lieblingstracks von mir gesorgt. Völlig unspektakulär dudelt „Need You“ vor sich hin, gemütliche Synthies, verzerrte Voices und insgesamt verschlafen verhallt. Aber manchmal wird eben die echt fröhliche Bassline ausgepackt. Tja, wenn es dann in Südlondon mal nicht regnet, werden offenbar auch die Dubstepper munter – schönes Ding.
„Squeeze My Lime“ klingt anfangs wie das Interlude einer experimentellen Electro-Pop-Band. Obwohl der Track auch noch an Sounddichte und natürlich an Bass zulegt, macht sich bei den 68 BpM da auch niemand kaputt. Mit den beiden Dingern kann man definitiv keine Clubs rocken, aber wenn ich abends betrunken nach Hause komme und will noch gemütlich eine rauchen, ist die Platte hier einfach perfekt.
Fenin – Breakin’ / A Try Mixes
Fenins Album hat ja schon Bestnoten von uns bekommen. Da kann man schon von ausgehen, dass die Remixes auch nicht völlig vermurkst sind. Für die Befürchtung gibt es auch keinen Grund, denn Der Dritte Raum, Daniel Meteo und Sun Electric sind ja hochschätzte Herren.
Der Dritte Raum remixt „Breakin’“ sehr behutsam. Die bestechenden Dancefloor-Qualitäten bleiben weitgehend erhalten, werden aber um einen etwas sanfteren House-Sound ergänzt, sodass der Track offener und wärmer wirkt.
„A Try“ ist in der Albumversion ein zauberhaft verträumter Track mit sanften Synthies, etwas Druck in den tieferen Frequenzen und einer charismatischen Stimme von Gorbi. Daniel Meteos Remix formt den Track in einen funkigen Deep-House um, der gerade durch den roughen Funkeinschlag sehr bouncig wirkt. Killer!
Sun Electric haben sich an einer Art „artificial Ragga-Remix“ versucht. Die intensive Arbeit mit Voice-Samples von Gorbi schaffen mächtig Atmosphäre und die sehr synthetischen Raggatunes sorgen für den nötigen Groove. Der Track bleibt zwar wohl für Jamaika-Sets zu steril, in elektronischeren Sets wird er aber auf jeden Fall eine Bereicherung sein.
Catrat - Freedom (Jay Haze & Kabuki) Remixes
„Freedom” ist ganz ohne Frage ein wirklich smoothes Stück Dub. Ein eingängiger Groove trifft auf die reiche Stimme von Yah Meek. Das hat auch Daniel W. Best gemerkt, der schöne Compilations für das von ihm geführte Sonar-Kollektiv-Sublabel „Seven Best“ bastelt. Auf seiner letzten „Best Seven Selections 2” war „Freedom“ eines der Highlights. Und Daniel W. Best dachte sich: Da müssen fette Club-Remixes gemacht werden. Gesagt – getan. Mit Jay Haze, den man als Fuckpony-Hälfte oder Architect kennt, war schonmal ein guter Mann für die A-Seite gefunden. Sein Vocal-Remix hat einen herrlich warmen Wohlfühlklang, vergisst aber den nötigen Kick in den Beats nicht. Definitive ein Brett. Auf der B-Seite findet sich noch eine dubbigerer Remix-Versoin von Jay Haze, die nochmal eine gute Rutsche deeper ist.
Die B1 ist vom Berliner Drum’n’Bass-DJ Kabuki. Sein Remix ist wesentlich leichter verdaulich. Etwas zu house- und dancefloor-affin für meinen Geschmack, aber auch nicht undynamisch – da passiert schon was.
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Artist: Darkstar
Titel: Need You / Squeeze My Lime
Label: Hyperdub
Release-Date: April 2008
Tracks:
A. Need You
B. Squeeze My Lime
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Artist: Fenin
Titel: Breakin’ / A Try Mixes
Label: Shitkatapult
Release-Date: April 2008
Tracks:
A1. Breakin (Der Dritte Raum Mix)
A2. breakin (original mix)
B1. A Try feat. Gorbi (D Meteo House Mix)
B2. A Try feat. Gorbi (Sun Electric Modular Plus Mix)
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Artist: Catrat
Titel: Freedom (Jay Haze & Kabuki) Remixes
Label: Sonar Kollektiv
Release-Date: April 2008
Tracks:
A1 Freedom (Jay Haze Main Mix)
B1 Freedom (Kabuki & Main Frame Remix)
B2 Freedom (Jay Haze Dub Mix)









