ieses mal im Check: Die volle Breitseite Too Short, dreckiger R&B mit DJ Smallz, die Aphilliates im Team mit Gnarls Barkley, neuster Stuff mit White Owl und DJ Envy mit Hits, Hits, Hits.
Tapemasters Inc. & Too Short – “Mack Or Die”
Für Entertainment allererster Güte steht seit mittlerweile 20 Jahren unser Lieblings-Pimp Too Short. Eine Discografie von 15 Alben und einem 16. in der Mache kann im Rap-Biz glaube ich keiner außer ihm vorweisen (KRS-One vielleicht noch?).
Die größten Kollabos seiner Karriere und Tracks vom neuen Album gibt es auf „Mack Or Die“ zu hören. Dass es hier 79 Minuten volle Breitseite Schweinerein auf die Ohren gibt, brauche ich glaube ich nicht zu erwähnen. Das Schöne ist, alles was Rang und Namen hat macht mit: Biggie, Jay-Z, Rick Ross, Trick Daddy, Petey Pablo, Nore, Mobb Deep, 50 Cent, Ludacris, Lil Jon, Young Jeezy, T.I. und sogar die beiden Rap-Grazien Lil Kim und Kelis.
Das es hier schwierig wird Highlights rauszupulen dürfte einleuchten. Also am besten selber checken und Spaß haben! „I'm Too $hort, a real player and a pimp”. So sieht das aus.
DJ White Owl – “Paper Chaser Pt.4”
Ganz frisch ist das “Paper Chaser Pt.4” Tape. Hier ist nur das neuste Zeug zu hören. Leider oftmals in scheiß Qualität und mit ziemlich vielen Füllern dazwischen. The Clipse spielen das erfolgreiche Jay-Z-Vocal-Sample-Spiel mit (hat bei T.I. und Cassidy ja auch geklappt) und droppen „Where U Been“. Von G Unit gibt es die neue 50 Cent/Mobb Deep Kollabo „Crabs In A Bucket“ zu hören: Eher grimey als Radio. Pharrell ist mit Jay-Z und „Young Girl“ vertreten, dass eigentlich für „In My Mind“ aufgenommen wurde. Mit „Monkey Shit“ gibt es einen neuen M.O.P./Busta Rhymes Tune vom kommenden Album zu hören. Kommt natürlich bei weitem nicht an „Ante Up“ ran, ist aber auch sonst nicht so der Bringer. Es folgt ein dreiteiliger Lloyd Banks Freestyle. Knapp 10 Minuten Llyod Banks im Freistil ist dann allerdings doch ein bisschen zu viel des Guten. Da pump ich doch lieber neue Tunes von JR Writer, Papoose ft. Juganot und Rick Ross. Die gibt es nämlich auch
The Aphilliates – „Gnarls Barkley: A Trip To St. Elsewhere”
Das Gnarls Barkley mit ihrem freakigen Sound auch in Amerika Erfolge feiern würden, war so eigentlich nicht abzusehen. Aber „Crazy“ schlug auch dort ein, wie zuvor schon in Europa. Nun hat das DJ-Superteam der Aphilliates die Aufgabe übernommen dem Projekt von Cee-Lo und Dangermouse zum Erfolg auf der Straße zu verhelfen.
Mit „Gnarls Barkley: A Trip To St. Elsewhere” könnte das durchaus klappen. Auch wenn Gnarls Barkley sicher nicht die Mucke ist, die man aus Escalades schallen hören wird, ist die Kombination aus exklusivem Material und den Album-Hits auf diesem Tape überzeugend.
Sehr cool ist z.B. die Zusammenarbeit mit Outkast „In Due Time“, da haben sich definitiv die vier richtigen gefunden. So nicht zu erwarten und gerade deswegen schön ist auch die Kollabo mit T.I.: „The One“.
Insgesamt ist „A Trip To St. Elsewhere” ein Tape geworden, das man wirklich gut hören kann und mit dem man den Sound von Gnarls Barkley lieben lernt, wenn man das nicht längst schon tut. Die Jungs haben was wirklich Neues geschaffen. Unbedingter Tip.
DJ Smallz – “Dirty R&B 13”
Für Freunde des R&B ist die neue “Dirty R&B” von DJ Smallz mal wieder eine sichere Bank. Es starten Eve und T.I. mit „Cash Flow“ und das Ding ist echt mal ein Hit! Es folgen ein paar weitere gute Teamworks:. Beyonce und Jay-Z „Deja Vu“. Janet Jackson und Nelly „Call On Me“. Cassie, Diddy und Yung Joc “Me & You”. Shawnna und Ludacris mit dem gut groovenden “Take It Slow”. Nelly Furtado zusammen mit Rick Ross auf einem sehr coolen „Promiscuous Girl“ Remix, außerdem ist sie zusammen mit Lil Wayne und einem „Maneater“ Remix zu hören. Timbaland hat wirklich ganze Arbeit geleistet!
Gehostet wird das Tape von den vier Mädels von Cherish. Und wenn alles gut läuft, sind die auch bald da wo T-Pain, Ciara und Chris Brown jetzt schon sind. Die haben nämlich auch alle am Anfang ihrer Karriere ein „Dirty R&B“-Tape gehostet.
DJ Envy – „Hitlist 19: South Edition“
Ein Sureshot was Hit-Tapes angeht ist die „Hitlist“-Reihe von DJ Envy (sollte bei dem Namen auch so sein, was?). Da im Süden momentan erwiesener maßen am meisten geht, ist „Hitlist 19“ auch eine South Edition. Neues findet man hier allerdings eher weniger, die Dinger die hier vertreten sind, laufen meist schon auf Heavy Rotation.
Mit dabei: Natürlich Rick Ross mit dem neuen Producer Dreamteam Cool & Dre und „Chevy Ridin High“. Shawnna mit ihrer Hitsingle „Gettin Some“, T.I. mit „Why You Wanna“ und zusammen mit Young Dro auf „Shoulder Lean“, die coole neue Outkast Single „Mighty O“ Juvenile, Lil Jon etc.
Außerdem ein bisschen R&B mit Nelly Furtado - „Promiscuous“, Beyonce und Jay-Z - „Deja Vu“ (keine Ahnung, warum die beiden South sind), neues von Jagged Edge und Shareefa ft. Luda – „I Need A Boss“.
Zum Abschluss noch mal die South-Hymne „Hustlin“ von Rick Ross im Remix mit President Carter. Alles nicht mehr aufregend, aber dafür Hits, Hits, Hits.











