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Mixtape Check 12/2006
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Mixtape Check 12/2006

iesmal gibt es aufgrund Vorweihnachtlicher Zeitknappheit nur 3 Mixtapes im Check. Die neue Southern Smoke, Partyhits von Ty Boogie und das Comeback-Tape von Pharoahe Monch

DJ Smallz – Southern Smoke (Special Edition)

Smallz scheint nur noch Special Editions zu machen. Die letzte zum Release der PS3, diese ohne besonderen Anlass, dafür aber mit BBC/Ice Cream Support. Pharrell und Clipse gemeinsam als Host kann nicht jeder für seinen Scheiß gewinnen.
Auf der CD findet sich wie immer alles was heiß und neu ist im Süden. Allerdings kein Lied von Pharrell und auch keins von Clipse. Sind nicht Süden. Dürfen trotzdem hosten.
Dominierend ist erwartungsgemäß der Snowman Young Jeezy, der dank „The Inspiration“ gerade mal wieder der Mann der Stunde ist. Auch sonst bietet die Interpretenliste nicht viel Überraschung. Gar keine. Ludacris, Trick Daddy, Boyz-N-Da-Hood, Lil Wayne, Young Joc, Rick Ross, Fabo, Juvenile, Young Buck und Chamillionaire. Lieber mal auf Qualität als auf verrückte Neuentdeckungen gesetzt. Ist recht so. Keine Ausfälle und ein paar richtig gute Dinger: „3am“ von Jeezy und Timbaland, Trick Daddy feat. Rick Ross & Plies – „Tuck Ya Ice“, „4 Corners“ von Bow Wow (?!?), Lil Wayne, Lil Scrappy und Pimp C, geht gut rein.



Ty Boogie – The Greatest Who Ever Done It #11

Beim Thema Party-Mixtapes ist Ty Boogie der Mann vom Fach. Nummer 11 der „The Greatest Who Ever Done It“ macht da keine Ausnahme. Tracks die abgehen, gut gesetzte Blends, ansprechend gemixt und ordentlich Horns um die Stimmung anzuheizen. Alles richtig gemacht. Den Scheiß kann man so in der nächsten Autobahn-Großraum-Disse laufen lassen und das Fake-Bling und die Push-Ups würden geschüttelt. Erfreulich ist, dass Urgestein A.G. zwischen die ganzen Diddys und Beyonces gerutscht ist. Sonst auch hier keine Überraschungen. Nach anfänglichem R&B geht es über den „We Fly High (Baaaaaaaalliiiiiin!!)“-Remix ab in den Süden um zum Schluss noch mal zum R&B zu switchen. Beyonce-Cassie-Amerie-Diddy-A.G.-Jim Jones-Jeezy-Lil Wayne-Lil Scrappy-Snoop-Lionel Richie-Beyonce. So geht das ab. Für ein Partytape ist das alles in Ordnung.



Clinton Sparks & DJ Boogie Brown present Pharoahe Monch – The Awakening

Tja, da dachte man schon der Typ sei weg vom Fenster. Raps One-Hit-Wonder. Noch ein paar Gastauftritte und weg. Weit gefehlt. Ex-Rawkus Rapper Pharoahe Monch meldet sich zurück. Natürlich schreit Clinton Sparks im Intro dieses Mixtapes auf dem „Simon Says“-Beat rum. Wäre ja auch zu dumm, wenn den Leuten entfallen wäre, das eben dieser Pharoahe Monch für einen der hartnäckigsten Party-Banger der späten Neunzigern zuständig wäre. Nach dem zugehörigen Album „Internal Affairs“ wurde es leider ein wenig ruhig um diesen talentierten MC aus Queens. Das soll sich nun ändern. 2007 erscheint das Album „Desire“. Auf diesem Tape gibt es neben dem zugehörigen Titeltrack „Desire“ eine Ansammlung älterer und neuer Lieder sowie einigen schlecht aufgenommenen Freestyles. Auf jedem Track hört man aber das Pharoahe ein guter Rapper und darauf brennt sein Zeug endlich wieder rauszubringen. Wo auch immer, denn ein Label ist auf diesem Tape nicht vermerkt. Nicht nur für alte Rawkus Fans ein lohnendes Tape!

Erstehen kann man die Tapes bei MixUnit.com (http://www.mixunit.com) oder Mastertapes.de (http://www.mastertapes.de)

M. Schmutzer