Die Abendsonne scheint ins Zimmer, der Laptop aufgeklappt, ein Kaffee daneben, um heute noch eine Nachtschicht einlegen zu können. Auf dem Schreibtisch türmen sich Zettel und Bücher, ermahnen zur Arbeit. Doch dann kommt da die Mail ins Postfach: „Was nimmst du mit, wenn du gehst?“ [...] (/culture/263)
Tobias Schlegl - "Zu spät?"
Charlotte Roche, Markus Kavka, Sarah Kuttner. Und jetzt auch Tobi Schlegl: Die Ex-Musik-TV-Garde erklärt uns, was cool ist. „Wascht euch nicht“, sagt Charlotte Roche, „bleibt jugendlich“, rät Markus Kavka. Und ganz und gar erstaunlich ist, was Tobi Schlegl uns mit auf den Weg geben will. [...] (/culture/262)
PeterLicht – "Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends“
PeterLicht scheut das Licht. Nicht unbedingt auf Sonnendecks und in Solarien, zumindest aber das von Kameras oder Fotoapparaten. Er scheut die Blitzlichter der Medienlandschaft, in der eine immer sensationsgeilere Öffentlichkeit wächst und gedeiht. Da ist es mal ein Statement, sich im Halbdunkeln zu bewegen und „Lieder vom Ende des Kapitalismus“ zu dichten. [...] (/culture/258)
August Diehl liest "In Plüschgewittern” von Wolfgang Herrndorf
Eine unterhaltsame Geschichte über die Entdeckung einer Großstadt, das Sich-Treiben-Lassen, die Unbekümmertheit einer Generation, die Unfähigkeit weder Familiengründung noch Beruf in die Hand zu nehmen: Wolfgang Herrndorf schildert die Lebensphilosophie eines Mannes um die 30. Eine Geschichte über Sex, aber ohne Sexszenen; über Alkohol, aber ohne Exzesse; eine Geschichte, die explizit wenig, implizit aber eine Menge erzählt. [...] (/culture/251)
Rebecca Anna Fritzsche: "Nachtfische"
I look inside myself and see my heart is black
I see my red door and it has been painted black
Maybe then I’ll fade away and not have to face the facts
It’s not easy facin’ up when your whole world is black
Man sollte mehr Rolling Stones hören. Wer diesen Song versteht, der versteht auch die fünf Geschichten von Rebecca Anna Fritzsche, die unter dem Titel „Nachtfische“ bei Glück & Schiller erschienen sind. “Paint It Black” - der Song wird nicht nur in der titelgebenden Geschichte zitiert, er scheint darüber hinaus der Schlüssel zu allen anderen Erzählungen zu sein. [...] (/culture/240)
Finn-Ole Heinrich: "Räuberhände"
„’Auf den bekackten Abiball scheißen wir’, sage ich und lehne mich zurück.
’Auf den bekackten Abiball scheißen wir so richtig’ sagt Samuel.“
Und so steigen Ich-Erzähler Janik und sein bester Freund Samuel in den Flieger. Das Ziel: Istanbul. Istanbul - das die beiden Jungs bisher nur aus den Tagträumen in ihrem Schrebergarten kennen. Der Traum von der großen weiten Welt inmitten einer spießigen Kleingartenkolonie. [...] (/culture/230)






