Wenn bei einer Fußballmannschaft viele Stammspieler ausfallen, rücken die Reservespieler nach. Man spricht dann vom “zweiten Anzug”, mit dem die Mannschaft aufläuft. Bei einigen Teams passt dieser Anzug prima, bei anderen weniger gut. Richtet man nun den Blick auf Maximo Parks neueste Veröffentlichung “Missing Songs”, ist ein Vergleich mit einem passenden zweiten Anzug durchaus angebracht.
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Review: 17.04.2006 | "Missing Songs" von Maximo Park
Review: 17.04.2006 | "Sing-A-Longs & Lullabies For The Film Curious George" von Jack Johnson
Ich glaube es gibt kaum ein Album das öfter in meinen vier Wänden lief als Jack Johnsons 2003er Album „On & On“. Das Ding passt aber auch überall und verbreitet immer gute Laune. Ein Freund von mir stellte außerdem letztens fest, dass Jack Johnsons Alben die einzigen CDs in seiner Sammlung wären, die so unanstrengend seien, dass man sie auch morgens früh mit großem Kater hören könne. Ob das nun positiv oder negativ auszulegen ist, bleibt jedem selber überlassen, was dran ist da aber auf jeden Fall.
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Review: 17.04.2006 | "Ins Licht" von Letzte Instanz
Der Begriff „Instanz“ ist eine Ableitung vom lateinischen „instare“, das den Ausdruck „nahe Bevorstehen“ bezeichnet. Im Deutschen wurde es zunächst als „beharrliche Verfolgung einer Sache“ bezeichnet.
Tja, wenn die „Sache“ im Fall „Letzte Instanz“ ein konkretes Genre sein soll, dann ging das ja von vornherein in die Hose. Was sich auf deren Scheiben so bisher finden ließ… Puh… Dafür findet sich so fix kein Oberbegriff. Dennoch hat man durch die alten Platten der Dresdener schon einen Sound im Ohr, der höchst individuell ist. Sehr gekonnt haben sie schließlich Geige, Cello und das restliche Gitarrenmusik-Gerödel zusammengemixt und heraus kam ein schwarzer Adler mit großer (Flügel-)Spannbreite, dessen Ruf lyrisch durch die Flammen des Fegefeuers hallte.
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Review: 17.04.2006 | "There'S Something About Remy: B" von Remy Ma
Sie war auf „Ante Up“ und sie war auf „Lean Back“.
Auf zwei Hits solchen Kalibers vertreten zu sein, würde so manchem reichen um sich zur Ruhe zu setzen. Für Remy Ma war das offensichtlich noch nicht mal Grund genug ein Album raus zu bringen.
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Review: 17.04.2006 | "S.J." von Jonesmann
Jonesmann hat es verdammt richtig gemacht. Zwei Mixtapes um den Hype anzufachen. Dazwischen eine EP mit Pal One auf die sich auch die realsten Heads einigen konnten. Features mit teilweise schon genialen 16ern („Hate mit mir“ von Olli Banjos „Sparring“) und zu guter letzt einer R&B-Nummer, die vom Mixtape- zum Clubhit wurde. Mit all dem und einem DER Rapteams des Landes im Rücken kommt nun „S.J.“.
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Review: 17.04.2006 | "Clap Your Hands Say Yeah" von Clap Your Hands Say Yeah
Wenn eine Band ihr Debütalbum präsentiert ist es meist angebracht, ein paar Takte zur Band selbst zusagen - denn man kennt sie ja noch nicht. Wenn eine Band aber ihr Debütalbum selbst produziert, selbst vertreibt und selbst promoted - dann sind noch ein paar Takte mehr sicher noch besser. Tatsächlich haben Clap Your Hands Say Yeah eine Indie-Traumkarriere hingelegt und standen Mitte 2005 als die wohl heißbegehrteste US-Band ohne Label da.
[...] (/reviews/18)






