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splash! Festival 2007 - Der Bericht
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splash! Festival 2007 - Der Bericht

as Magagin-Team ist wieder zu Hause angekommen. Drei Tage Rap, drei Tage Feiern, drei Tage jede Menge Spaß. Wieder einmal die drei schönsten Tage des Jahres auf dem splash! verbracht. Alle Headliner waren da, das Wetter war völlig in Ordnung und alles verlief friedlich. Hier das Magagin-Protokoll:

Donnerstag

Die Ankunft gestaltet sich als extrem einfach. Es gibt keine Polizeikontrollen, die Ordner beantworten kompetent und nett die Fragen. Der Parkplatz ist zwar wieder ein Acker, aber es ist ja trocken. Der Weg vom Parkplatz zum Festivalgelände bzw. den Zeltplätzen ist zwar nicht von schlechten Eltern, aber es gibt einen (ständig überfüllten) Shuttlebus. Das Zeltplatzgelände ist verdammt schön. Wir suchen uns ein Plätzchen direkt am See und bauen das Zelt auf. Es regnet an dem gesamten Wochenende zwei Mal. Das erste Mal, als wir unser Zelt aufbauen. Nice. Es hört wieder auf. Während die Spezializtz schon mal vor dem Haupteingang einen kleinen Gig spielen, prüfen wir ob der Jägermeister gut ist und freuen uns auf morgen.

Freitag

16:00 Jaysus (inkl. Interview)

Um 16:00 spielt Jaysus. Jaysus spielt aber nur kurz. Denn dann kommt der Sturm. Ein Ordner kommt auf die Bühne und schmeißt die Jungs runter. Für die nächsten 90 Minuten darf kein Act mehr auf der Mainstage spielen. Bei Windstärke 11 und bedrohlich schwankender Lichtanlage eine vernünftige Idee. Auf die Frage ob es ihm trotzdem gefallen habe als Eröffnungs-Act zu spielen antwortet Jaysus später. „Ja, es war schön. Wir haben ausgerechnet es waren ungefähr knappe 20 Minuten bevor abgebrochen wurde. Am Anfang waren die Leute noch ein bisschen zu catchen weil die gerade erst rein gelaufen waren. Aber nach meinem Erachten haben wir die Leute bekommen. Die haben angefangen abzugehen und die Hände hoch zu heben. Bei den letzten Songs vor dem Abbruch sind wir richtig durchgedreht und dann war leider Schluss. Wir waren mitten im Auge des Sturms und die Leute haben befürchtet, dass uns die Scheinwerfer auf die Fressen fallen. Deswegen mussten wir dann die Bühne räumen. Wir hatten gehofft unsere letzte Viertelstunde zurückzubekommen, hat leider nicht hingehauen. War trotzdem Hammer und hat Spaß gemacht. Ich denk mal wir haben den Süden würdig vertreten und unser bestes gegeben.“ Womit wir beim Thema wären, der Süden war dieses Jahr beim splash! doch ziemlich unterrepräsentiert. Jaysus dazu: „Auf dem splash! wird sich das ändern und in Rap-Deutschland wird sich das schon dieses Jahr ändern, und zwar diesen Herbst, wenn mein Album „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ rauskommt. Ich hab da wirklich das Optimum an Leistung rausgeholt was ich momentan geben konnte. Hab mein ganzes Herzblut rein gesteckt. Und wenn bei diesem Release Deutschland nicht merkt, dass der Süden was zu bieten hat, dann weiß ich auch nicht.

Ich sehe es als meine Aufgabe die Tür auf zu stoßen, weil ich der Meinung bin, dass es im Süden unfassbar viele Talente gibt, die einfach nicht die Plattform und die Möglichkeit haben zu zeigen was es dort zu erzählen gibt, was die Leute dort für einen Geschmack haben und deswegen 2007üden.“ Auf die Frage ob er selber auch auf seinem Album neue Acts pushen wird, antwortet Jaysus: „Also ich persönlich pushe immer neue Acts. Explizit habe ich meine Jungs, die Southländer Jungs, fünf unfassbar talentierte Rapper, die alle an meiner Seite stehen, die auf dem Album auf zwei Tracks vertreten sind, die meiner Meinung nach die heißesten Newcomer im ganzen Süden sind, die waren ja auch mit mir hier beim splash! auf der Bühne. Das sind jetzt zum Beispiel nur die Jungs die meine Seite vertreten. Generell gibt es aber jede Menge Leute die was zu sagen haben und ich hoffe, dass diese Leute auch peilen, dass ich das für alle mache. Ich mache das für den ganzen Süden!“

18:20 Spezializtz

Dean und Harris wieder vereint. Auch wenn die Show letztes Jahr mit Motorrädern und Cocktail-Mixer auf der Bühne irgendwie spektakulärer war sind die beiden einfach Live-Garanten. Coole Show, die mit der neuen Abriss-Single „GBGBGBZ“ endet.

19:20 Prinz Pi

Prinz Pi kommt mit Schal auf die Bühne. Diesmal aber leider nicht des Styles wegen, sondern weil er erkältet ist. Die Show leidet etwas darunter. Zwar gibt Pi alles und hüpft wie ein Flummi, aber er ist nun mal heiser. Im Ralph-Lauren Hemd und mit Hut macht er sich für Backpacker stark. „Ich bin früher auch mit dem Rucksack von Jam zu Jam gefahren. Wie krank kann man denn sein seine eigenen Fans zu dissen?“. Von „Keine Liebe“ bis zur neuen splash!-Hymne „Totentanz“ sind aber alle Hits am Start und die Fans glücklich. „Es gibt viele Könige im Deutschrap, aber nur einen Prinzen!“

20:25 eMC

Der erste U.S.-Act steht am frühen Freitag Abend auf der Bühne. Masta Ace, Wordsworth, Punchline und Strick können die U.S.-Underground-Fans überzeugen. Es wird langsam voll. Der Versprecher von Masta Ace „Whuts Up HipHop-Kemp“ wird überhört oder schnell verziehen. Die Hits von Masta Ace wie „Beautiful“ oder natürlich „Born To Roll“ kommen wie zu erwarten am Besten an. Aber auch die anderen drei Rapper werden mit warmem Applaus und nickenden Köpfen belohnt.

22:45 Kool Savas


Den größten Auftritt hatte Kool Savas ohne Zweifel letztes Jahr wo er im strömenden Regen anstelle von Nas als Headliner spielte. Dies zu toppen war unmöglich, aber groß war Savas trotzdem mal wieder.
Es war einfach ein Hitfeuerwerk was Savas abfeuerte. Zwar erwähnte er, dass im Herbst ein neues Album kommt. Neues Material wurde allerdings nicht gespielt. Dafür war Savas wohl der Rapper mit der auffälligsten Promo auf dem Gelände. Leicht bekleidete Damen verteilten großzügig (ziemlich hässliche) signal-orange T-Shirts und Key-Chains zum Album „Tot oder lebendig“ an die Fans. Optisch setzte Savas auf Understatement. Ein Promo-T-Shirt, zwei Holzperlenketten und eine schlichte Flexfit reichten als Outfit. Der King Of Rap braucht keinen pompösen Auftritt um zu überzeugen. Wohl wahr. „Das Urteil“ als Zugabe war zwar mal wieder extrem emotional geladen, aber einen drei Jahre alten Beef immer noch so auszufeiern ist nun wirklich nichts Erfrischendes.

00:10 Snoop Dogg


00:10 war es leider nur auf dem Plan. Snoop brauchte eine gefühlte Ewigkeit um endlich auf die Bühne zu cripwalken. Wer auch immer die Idee hatte während dieser Wartezeit Dr. Knarf auf der Bühne rappen zu lassen, wird diese mittlerweile bereuen. Das sowieso schon genervte Publikum fand das nicht besonders lustig und bewarf den armen Kerl mit allem was sie hatten. Der Track war leider auch wirklich keine Bombe. Snoop spielte routiniert, aber wenig engagiert sein Set runter und ließ sich dabei ausgiebig feiern. Zu recht. Bei dem Status kann man das mal machen

2:30 Juice Tent – Phlatline Club Movement vs. Optik Soundsystem


Aufgrund des zu diesem Zeitpunkt schon rapide angestiegenen Alkoholpegels war der Clash eine schöne Party. Der Clash an sich geriet aber leider zur Farce. Der Sound des Optik Soundsystems war komischerweise halb so laut wie der des Titelverteidiger PCM und noch dazu völlig übersteuert. Man verstand quasi nichts.
Harris moderierte das Ding, was defintiv cool war. Außerdem gab es 3-4 Schiedsrichter, die den Clash überwachten.
Dass dieser Clash kein Spaß werden würde, war klar, als Phlatline mit einem Optik-Sarg auf die Bühne kam.
Runde 1: Wie immer 15 Minuten ohne Regeln, alles erlaubt. Die Runde ging an Phlatline, auch wenn das Set wenig überraschend war. Nirvana kommt auch bei Rap-Fans immer wieder gut an. Der Sound bei Optik war halt beschissen. 1:0 für PCM
Runde 2: Nur Rap von 1995- 2000. Optik wurde nach ein paar Liedern disqualifiziert, weil Nicon Biggies „Juicy“ auf die Plattenteller legte. Irgendein schlauer Mensch auf der Bühne wusste, dass das Ding von 94 ist und Harris brach ab. 2:0
Runde 3: Nur Deutschrap. Hier wurde PCM relativ schnell disqualifiziert, weil sie ein Savas Lied zwei Mal spielten. Die Situation war ein bisschen unübersichtlich. Phlatline spielte eigentlich auch nur Savas. Keine Ahnung was genau lief. Optik fand die Aktion nur Savas zu spielen aber gar nicht witzig. 2:1
Runde 4: Dubplates. Die eigentlich spannende Runde. Es dürfen nur eigens für den Clash angefertige Tracks gespielt werden.
1: Optik hat Olli Banjo – PCM D-Flames „Heißer“. 3:1 für Phlatline
2: Phlatline hat eine Special-Version von Prinz Pis „Totentanz“ – Optik hat Pal One. 4:1 für Phlatline
3: Optik überrascht mit einem Curse „Wahre Liebe“-Dubplate – PCM spielt den Burnertune des Abends. Jan Delays „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“-Dubplate ist eine Bombe und schlägt ein. eeeeigentlich 5:1 Phlatline und Ende.
Aber Host Harris entschied nicht ganz zu unrecht dass der Spaß doch weitergehen solle.
Phlatline spielt ein DJ Kool-Dubplate. Optik packt ein bitterböses Kool Savas Dubplate aus, das schon ziemlich tief unter die Gürtellinie ging. Würde ich gerne noch einmal hören. 4:3.
Das letzte Optik Dubplate war Harris – PCM spielen ein „Sneak Preview“-Dubplate, das Ding ist endlich geritzt. PCM verteidigt den Titel. Optik war trotz allem ein würdiger, sehr guter Gegner. Was haben wir gefeiert.

Interlude

Das Gelände ist herrlich. Die Stadt gegenüber spiegelt sich im See (natürlich nicht mehr wenn man um 5.00 aus dem Zelt wankt). Die Wege sind kurz und die Stimmung insgesamt deutlich entspannter als die letzten Jahre. Das Wetter ist zwar stürmisch aber trocken und das ist wohl das Wichtigste. Schon am Freitag ist allen klar, dass dieses splash! nicht scheitern kann. Im Pressezelt hängt ein Schild, dass IAM nicht kommen kann, weil einer krank ist. Mich juckt das nicht und so richtig betrübt ist deswegen wohl niemand.

Samstag

18:35 Papoose

Wir lassen es locker angehen. Nach einem morgendlichen Ausflug ins nicht besonders schöne, aber freundliche Bitterfeld ist der New Yorker Mixtape-King Papoose der erste Act den wir uns ansehen. Und er überrascht! Eine wirklich mitreißende Performance ist zwar was anderes, aber der Mann hat Live-Qualitäten. Er bringt einen Mix aus Feature-Parts, Mixtape-Tracks und den wenigen Papoose Classics inkl. „Alphabetical Slaughter“ Acapella.

19:25 Olli Banjo

Das Gelände füllt sich schlagartig. Banjo hat es durch seine hartnäckige Arbeit, gute Alben und eine starke Live-Präsenz wirklich geschafft, sich eine krasse Fanbase aufzubauen. Die Leute gehen ab wie Sau. Zu „Blut, Schweiß, Scheiße, Kotze“ wird von Banjo ein Pogo eröffnet, der auch dem Rock am Ring verdammt gut zu Gesicht stehen würde. Von vorne bis hinten springen die Leute aneinander. Großer Spaß.
Das angekündigte Sparring-Set ist dann leider nicht so der Bringer. Es kommen Manolito Mengele (sowieso als Back-Up dabei), Separate, EKR und Franky Kubrick auf die Bühne. Staraufgebot ist was anderes. Trotzdem ist der Auftritt ein splash!-Highlight

21:35 Curse pres. La Familia

Was soll man sagen? Wer hätte gedacht noch mal „Fenster zum Hof“ auf dem splash! live zu hören? Ich nicht… Gut – Ein Großteil des Publikums kannte die Rap-Dinos die da auf der Bühne standen wahrscheinlich nicht mal aus Erzählungen. Aber die Stieber Twins, Aphroe und Fast Forward (S.T.F.) bewiesen, dass die da zu Recht auf der Mainstage standen. Mit DJ Wiz, DJ Kitsune, Kool DJ GQ und Busy war auch die „2. Reihe“ verdammt hochklassig besetzt. Curse führte durch das Programm das u.a. Deutschrap-Classics wie „Fenster zum Hof“, „Kopfsteinpflaster“, „Ihr müsst noch üben“ und „Harte Zeiten“ enthielt. Zum Schluss ließ er es sich nicht nehmen auch selber noch ein paar Tracks zu performen, aber das war da schon egal.

23:10 Talib Kweli ft. Jean Grae


Machten die Feature-Gäste beim letzten Konzert natürlich Sinn, war hier das Gegenteil der Fall. Jean Grae war völlig überflüssig. Ich geben zu, ich mag die Dame nicht sonderlich und dass sie sich schon am Anfang des Konzerts über ihr Mikro Lippenstift an die Nase geschmiert hat, machte die Sache nicht wirklich besser. Talib alleine wäre cooler gewesen, aber ging auch so klar. Solides Konzert, „Get By“ wird frenetisch gefeiert, alle glücklich.

00:25 Redman


Redman feierte und alle feierten mit. Der Typ war sichtlich begeistert von den „crazy german niggers“ und dem „good weed out here“ … auch wenn er ja nun nicht das erste mal hier war. Zwei Sprünge in die Menge, zwei mal der Rockwilder und einmal der DJ Kool. Der hat scheinbar gar nichts mehr zu tun, außer mit Redman rumzureisen und einmal am Abend „Let Me Clear My Throat“ ins Mikro zu grölen. Dabei beließ er es leider nicht, sondern schwang auch noch eine kleine Rede über sich und HipHop und Gott und die Welt. Redman brach das ziemlich schnell ab und spielte weiter Hit nach Hit. Sehr gutes Konzert voller Energie.

02:30 Down & Dirty Party

Ich halte mich kurz. Ich war voll und das Samoa Tent auch. DJ Ron, Shusta und Maxxx feierten aus was der Süden so hergab und Der Schöne Ralf und Ill Grill hosteten den Spaß. Großartige Party.

Interlude


Zwei Tage hintereinander bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und kaum Ermüdungserscheinungen. Muss an der frischen Luft liegen. Oder dem Instant-Espresso vom Gaskocher. Oder an der puren Euphorie. Wie auch immer. Es geht weiter.

Sonntag

16:40 K.I.Z.

Harter Schnitt. Gerade wieder frisch im Kopf geworden, entspannt gegrillt und aufs Gelände geschlichen stehen auch schon Raps Punkrocker auf der Bühne. Von der ersten Minute an pulsieren die Halsschlagadern der drei Chaoten als wollten sie jeden Moment platzen. Zwei Typen in Hahnenmasken spritzen Leute mit Wasserpistolen nass. Es ist verdammt heiß geworden. K.I.Z. spielen Sachen von Böhse Enkelz und stellen Material vom neuen Album „Hahnenkampf“ vor. Wird ein gutes Ding! Bei der neuen Single „Pogen“ kommt die Eskalation nicht an die von Olli Banjo am Vortag an, aber Spaß haben trotzdem alle inkl. Staiger der mit seinem Sohnemann auf der Bühne sitzt.

21:00 Dilated Peoples

Der krönende Abschluss beginnt. Drei großartige Bands treten nun nacheinander auf. Drei großartige Bands, die alleine schon als Headliner für ein Festival gereicht hätten. Den Anfang machen die Dilated Peoples. Die Jungs sind gut drauf. DJ Babu cuttet sich schön einen zurecht. Evidence darf Sachen aus seinem Solo-Album „The Weatherman“ spielen und den Leuten gefällts. Iriscience gibt den Frontmann und irgendwie springt da auch noch The Alchemist mit einem Mikro auf der Bühne rum. Wirklich gutes Konzert… hätte man vielleicht mit Talib Kweli tauschen können. Vielleicht nächstes Jahr, denn die Jungs versprachen, dass sie gerne jedes Jahr wieder kommen würden.

22:30 The Roots

Trotz der vielen Instrumente geht der Umbau relativ schnell. Der musikalischste Gig des Festivals beginnt. Die Roots überzeugen vor allem als Band. Die Jungs spielen Solos die man in dem verdreckten Jazz-Schuppen um die Ecke nicht hört. Inklusive einer Tuba mit einer 2-Meter Öffnung. Nein, der junge Mann hat nicht gesessen, der ist mit dem Monstrum auf den Schultern auf der Bühne rum gesprungen. Überraschen können die Roots mit einem, in das Konzert integrierte, „DJ-Set“, bei dem sie Club-Banger quer durch die Dekaden des Raps mit der Band spielen. Von „Apache“ über „Shimmy Shimmy Ya“ bis „Snap Ya Fingaz“ und „This Is Why I’m Hot“ ist alles dabei. Das ist mal „open minded“. Gassenhauer wie „You Got Me“ und „The Seed“ fehlen selbstverständlich auch nicht. Eine Zugabe gibt es nicht. Schön war es trotzdem.

00:15 Freundeskreis

„10 mal zu sehen unsere 10 Jahre Splash Show
10 Sekunden, um 5 Finger zur ne Faust zu ballen
10 000 Heads, die mitsingen
ich brauchs von allen“ (Freundeskreis – FK10)
Und es haben alle mitgesungen. Es war ein schöner Anblick wie (gefühlte) alle splash!-Besucher diese Stunde feierten. Es war der perfekte Ausklang eines rundum gelungenen Festivals. Max Herre, Joy Denalane und Afrob mit DJ Friction, Don Phillipe und Band spielten das Highlight-Konzert dieses Wochenendes. Ich hab Jungs in Bathing Ape Hoodies und New Era Caps mit Tränen in den Augen gesehen. Gänsehaut. Schwer zu beschreiben das alles. Schade, dass es keine Feature-Gäste gab und schade, dass es nur für zwei neue Tracks gereicht hat. Aber die sind Bomben. „FK10“ dürfte die Konsens-Hymne des Deutschrap-Jahres werden und „Das Prinzip Hoffnung“…
„Das Prinzip ist Hoffnung
Und sei es nur die winzigste Hoffnung
Sie strahlt uns entgegen aus ihren Kinderaugen
Und sag mir wer will nicht an seine Kinder glauben“



Die Hoffnung hat sich mittlerweile bestätigt. Es wird ein splash! 2008 geben.
Wir zitieren www.splash-festival.de:
„Also freut euch auf splash! island 2008!!!“


M. Schmutzer