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Produzentenlegende schuldig gesprochen

15.04.2009 | Produzentenlegende schuldig gesprochen

Phil Spector hat eine Menge cooler Sachen in seinem Leben gemacht. Er hat John Lennons "Imagine" produziert, das Konzertalbum "Concert for Bangladesh" mitgestaltet, für die Stones Instrumente eingespielt, Pop-Klassiker wie "River Deep – Mountain High" und "Be My Baby" mitgeschrieben, ist seit 1989 in der "Rock and Roll Hall Of Fame" und hat – neben sehr vielen weiteren Erfolgen – auch ein schönes Album mit Belle & Sebastian gemacht. Rechts im Bild ist er bei seiner Gastrolle in "Easy Rider"; muss man auch erstmal in der Vita stehen haben.

Phil Spector hat aber auch etwas ziemlich uncooles gemacht – sagen zumindest die Geschworenen, die ihn gerade des Mordes an der Schauspielerin Lana Clarkson für schuldig befunden haben. Im Februar 2003 wurde er verhaftet, nachdem die Leiche Clarksons in seinem Haus in Los Angeles gefunden worden war. Spector gab an, es sei Selbstmord gewesen, sagte jedoch vpr Gericht nicht aus. Jetzt steckt die Produzentenlegende wohl für 18 Jahre erstmal hinter schwedischen Gardinen fest.

K. Haller
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