ie Schweizer an sich gelten ja eher als gemütlicher Menschenschlag. So ist auch die Clubmusik der Drumpoet Community aus Zürich eher nichts für hektische Rumzappler. Entspannter Deep-House ist hier angesagt.
„Drumpoems Verse 1“ ist wie zu vermuten der erste Sampler der Community. Aber schon seit 2005 lässt das kleine Label Singles pressen, die immer wieder auf große Gegenliebe stoßen. Für die Compilation wurden viele dieser Singles noch einmal neu überarbeitet. Damit die „Drumpoems“ aber nicht zur reinen Zweitverwertung verkommt wurden auch einige Exclusives für die CD produziert. Das auffälligste an der Compilation ist eigentlich der homogene Sound. Obwohl wirklich viele verschiedene Künstler vertreten sind, merkt man doch deutlich den einheitlichen Vibe der Drumpoet Community. Auch wenn die Arrangements oftmals sehr minimalistisch gehalten sind, haben sie deutlich mehr Wärme als vieles, was da sonst so an elektronischer Musik durch die Clubs schallt. Der Nachteil dabei: So richtig knallen tun die Dinger nicht. Schon nach den ersten paar Tracks hat man das Gefühl die CD plätschere nur noch so vor sich hin. Passiert ja auch nicht wirklich was. Das ist natürlich optimal zum Nebenbeihören. Als stylishe Hintergrundmusik zum Feierabendbierchen eignet sich das Ding bestens.
So ist „Drumpoems Verse 1“ zwar eine Zusammenstellung guter Musik, die aber auf die Dauer ein bisschen zu wenig Abwechslung bietet. Ich mag den Sound der Drumpoet Truppe zwar wirklich gerne, aber so richtig hängen bleibt da nichts.










